Autor: Carsten 17. Januar 2017

Fazit zur ersten Pajero-Besichtigung

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Dass wir unseren Traumwagen nicht „von heute auf morgen“ finden würden, war uns von Anfang an klar. Deswegen sind unsere Fühler im Gebrauchtwagenmarkt schon seit Längerem ausgestreckt.
Kurz vor Weihnachten war es dann soweit: Ein Mitsubishi Pajero V6 3500 mit erst 165.000 gelaufenen Kilometern und fairer Verhandlungsbasis – den mussten wir einfach anschauen!

Auch bei der Besichtigung wirkte das Fahrzeug mit 1997er Baujahr im ersten Moment sehr solide auf Johannes und mich. Selbstverständlich wären für den TÜV einige Mängel zu beseitigen gewesen, doch Bremsen, Motor und die als Schwachstelle bekannte Lenkung waren einwandfrei.
Die große Ernüchterung folgte dann tief unter dem Auto: Der Leiterrahmen war über große Stellen komplett verrostet. Offenbar wurde hier für frühere Hauptuntersuchungen bereits großzügig mit Unterbodenschutz gespachtelt. Dieser blätterte beim Bearbeiten mit der Taschenlampe nun in großen Stücken ab und hinterließ tiefe Löcher im Material. Davon lassen wir dann doch lieber unsere Finger!

Hätte uns der kürzlich abgelaufene TÜV stutzig machen müssen? Wahrscheinlich schon. Trotzdem bewerten wir die Besichtigung als großen Erfolg. Wir konnten erstmals einen Pajero probesitzen und ausmessen. Unsere Liste an kritischen Punkten bei Besichtigungen ist ebenso gewachsen wie die Erfahrung im Umgang mit Autohändlern und unserem Selbstvertrauen, Fahrzeuge richtig einzuschätzen.
Zeitlich bedingt liegt der Fokus die nächsten Wochen auf der Sponsorensuche. Trotzdem sind wir wachsam und gespannt, was als nächstes kommt.

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