Autor: Johannes 1. Juli 2017

Stage 11: Petrosawodsk – Sankt Petersburg (450km | 8h)

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Erholt von der zwar kurzen aber umso weicheren Hotelnacht stärkten wir uns erstmal bei Rührei, Speck und Pfannkuchen. Nach kurzem Treffen mit anderen Teams ging es danach gleich auf den Weg gen Sankt Petersburg. Auf der Strecke wurden wir, russlandtypisch, wieder haarscharf überholt, auf 1m bedrängt und Zeugen mehrerer beinahe Unfälle. Die wahre Schönheit Russlands zeigte sich bei Abstechern abseits der Hauptstraßen wo wir z.B. plötzlich mitten auf einem Schulhof zur Attraktion der Einheimischen wurden.

Schon beim Suchen der Unterkunft in St. Petersburg merkte man deutlich, dass die Stadt auf dem Reisbrett geplant wurde. Übersichtlich, alles irgendwie vom gleichen Stil und ungewohnt aufgeräumt. Im Vergleich zum restlichen Russland wie aus einer anderen Welt. Weißer Range Rover statt Lada, Louis Vittuon und Pelz anstelle kurzer Hose bei 10 Grad und Roof top Bar statt halbverfallenen Straßenkiosk.

Komplett ausgehungert bestellten wir uns erstmal im Cafe Soviet, in authentischer UDSSR Romantik, die Speisekarte hoch und runter. Nach 8 Vorspeisen, 5 Hauptgängen und der kompletten Nachtischauswahl (Bier sei nicht erwähnt) war das Knurren unserer Mägen erstmal gestillt. Danach ging es zu Erimetrage, Peter Pauls Festung und die Nevsky Avenue hoch und runter ehe wir nachts in die Betten fielen.

Ein Gedanke zu „Stage 11: Petrosawodsk – Sankt Petersburg (450km | 8h)“

  1. Krasse Gegensätze: Gerade noch grau und trist, ein paar Kilometer weiter dann in Sankt Petersburg herausgeputzte Gebäude mit glimmernd goldenen Innern.
    Danke für die tollen Berichte mit klasse Bilder!

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